Über Rocket Science Sailing - DE

Erleben Sie Rocket Science Sailing!

 

Pavel Saviankou leitet die Rocket Science Sailing Törns. Seit mehreren Jahren organisiert er Reisen mit internationalen Crews entlang der Küsten Europas.

 

In den meisten Fällen steht zunächst die Zielregion im Vordergrund – jemand möchte ein bestimmtes Gebiet erkunden oder sucht eine besondere seglerische Herausforderung. Sobald sich ein passendes Boot in dieser Zielregion findet, wird der Törn hier auf der Homepage angekündigt, und die Crewmitglieder in spe machen Werbung bis genügend Plätze belegt sind. Dann wird der Törn im Detail geplant: welche Fahrgemeinschaften gebildet werden können, was einzukaufen ist, Visa-Angelegenheiten (falls notwendig) und so weiter. In den letzten Wochen vor der Reise steht auf der Rocket Science Sailing Homepage eine genaue Packliste und eine Reihe guter Ratschläge bereit, um den Törn optimal vorzubereiten (Mitgliederbereich).

 

Safety first!

Und dann ist der erste Tag gekommen! Am liebsten möchte man – kaum in der Marina angekommen – sofort auf's Boot und loslegen. Genau wie Mietautos sollten gemietete Boote aber genau überprüft werden, bevor man ablegt – schließlich will man nicht nachts bemerken, dass die Lichter nicht funktionieren. Pavels gründliche Checkliste hat schon einige Crews vor unangenehmen Überraschungen bewahrt.

Wenn Boot und Ausstattung in Ordnung sind, können die Crewmitglieder die Kabinen beziehen, ihr Gepäck auspacken (wohin nur mit all dem Zeug?!), die Vorratsschränke füllen und dann, endlich...! Nein, vor dem Auslaufen fehlt noch etwas. Safety first ist das Motto der Rocket Science Sailing Törns, und daher erklärt Pavel zunächst die wichtigsten Punkte zur Sicherheit an Bord, zur persönlichen Sicherheitsausrüstung (Schwimmweste, Sicherungsleine) und was bei einem eventuellen Notfall zu tun ist.

 

Dann ist es soweit...

Leinen los, raus aus der Marina! Sobald das Boot in Fahrt ist, gibt es einige Aufgaben zu erledigen: Navigation, steuern, Ausschau halten, Segel setzen und bedienen, Snacks zubereiten... Die Crewmitglieder wechseln sich mit allem ab. Je nach Erfahrung beginnt man mehr oder weniger anspruchsvollen Aufgaben: Ein Neuling lernt zuerst einmal, wie man sich sicher an Bord bewegt, wie man das Boot steuert und wie man Kurse nach Kompass fährt. Wer dagegen schon sein halbes Leben auf Booten verbracht hat, könnte sich auch bald schon als Navigator beweisen müssen und selbständig Routen planen und überwachen.

 

Entspannt bleiben

Auf drei Dinge ist dabei Verlass:

  • Egal, wie viel Erfahrung man mitbringt – es gibt keine dummen Fragen. Wenn etwas unklar ist, steht jederzeit Hilfe bereit. Lieber einmal mehr nachfragen – das wird von ganz alleine weniger, wenn man mit der Zeit mit dem Segelboot vertraut wird.

  • Pavel wird als Skipper die Kontrolle über das Boot behalten. Er passt auf, dass die Crew gut zusammenarbeitet, dass jeder einen fairen Anteil an neuen Erfahrungen, Übungen und Schokolade hat, und dass die Sicherheit an Bord jederzeit gewährleistet ist.

  • Die Törns sind Urlaubstörns – keine Prüfungen, keine Rennen gegen die Uhr, keine Wettbewerbe. Entspannung ist angesagt – die Zeit ist da, um den Horizont zu erweitern, neue Fertigkeiten zu lernen und das Gefühl zu genießen, das Boot zu kontrollieren. Die Tagespläne werden daher an das Wetter und das Befinden der Crew angepasst.

 

Ein Tag auf See

Die meisten Tage laufen so ab: Morgens bereitet ein Freiwilliger das Frühstück an Bord zu. Nach dem Essen – und sobald alle aus den Waschräumen der Marina zurück sind – erklärt Pavel den Tagesplan. Das Boot wird dann fürs Auslaufen vorbereitet, und der Törn geht weiter. Neben den obligatorischen Schichten am Steuer und an den Segeln hat jedes Crewmitglied auch Zeit für sich selbst, für ein gutes Buch oder ein Nickerchen in der Kabine – oder man sitzt einfach draußen und genießt es zuzusehen, wie das Wasser am Boot vorbei fliegt, und verliert sich im Blick in die Ferne... Das Mittagessen wird oft unterwegs serviert, mal als Suppe oder Sandwich, mal als vollwertige Mahlzeit. Abends nähert man sich der nächsten Marina – manchmal vor, manchmal nach Sonnenuntergang. Nächtliches Segeln ist eine besonders aufregende Erfahrung: Hier gilt es, in Hafennähe zwischen leuchtenden Bojen und tausenden Lichtreflexionen auf dem Wasser zu navigieren! Wie üblich wacht Pavel darüber, dass niemand ein unbeleuchtetes Objekt übersieht und versehentlich rammt. Sobald das Boot sicher am Steg liegt, kann sich die Crew ein Hafenbier gönnen. Nach dem Abendessen will die neue Stadt entdeckt werden... aber nicht zu spät ins Bett gehen, der nächste Tag wird wieder spannend!

 

Auf dem Heimweg

Eine Woche ist immer zu schnell vorbei. Das letzte Stück Segelstrecke wird genutzt, um alles einzupacken, Kabinen und Küche zu leeren und das Boot sauber zu machen. Wieder am Ausgangshafen angekommen wird das Gepäck ausgeladen; Boot und Ausstattung werden vom Vermieter überprüft. Dann ist die Zeit gekommen, um Abschied zu nehmen... und um auf rs-sailing.com zu gehen, um sofort den nächsten Segelurlaub klar zu machen!

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